Affenstark durch den Gutschein-Dschungel

Gänseblümchen in der Suppe oder Butterblumen im Salat

Gänseblümchen
Blüten sind essbar! Unzählige unserer Feld-, Wald- und Wiesenblumen sind nicht nur genießbar, sie schmecken sogar ausgezeichnet. Sie enthalten eine Fülle von Vitaminen und Mineralstoffen. Wahre Gesundheitsdepots wachsen in unserer Umgebung – wir müssen sie nur zu finden wissen. Borretsch und Veilchen, Schafgarbe und Ringelblumen eignen sich nicht nur für Tees und Aufgüsse, sie sind als Zugabe zum Menü wahre Aromabomben.

Naturbelassen und biologisch

Natürlich ist es erstes Gebot, die Blüten nur dort zu sammeln, wo sie weder dem Straßenstaub noch schädlichen Autoabgasen ausgesetzt sind. Wer einen eigenen Garten hat, kann sich freuen. Aber auch auf ungedüngten Wiesen in freier Natur finden sich diese Schätze.

Gänseblümchen schmecken zart und nussig
Wer sich ihr Aroma auf der Zunge zergehen lassen will, pflückt sie ohne Stiel und verteilt sie auf grünem oder auf buntem Salat. Sie würzen apart und geben jedem Gericht das gewisse Etwas. Außerdem sind sie äußerst dekorativ in ihrer Wirkung.

Schnittlauch- und Bärlauchblüten verleihen besonders pikante Würze
Diese Knospen und Blüten schmecken mild und verbreiten ein feines Zwiebelaroma. Dadurch passen sie zu allen Arten von Suppen, sie erinnern an Sommer, an Sonne und an südliches Flair. In Nudelgerichten sind sie raffinierte Geschmacksträger und zaubern aus einer Nudelpfanne ein peppiges und ungewöhnliches Menü.

Ringelblumen färben gelb und erinnern an Safran
Calendulas können mit Reis oder mit Milchspeisen zusammen gekocht werden. Grieß- oder Reisbrei erhält eine satte gelbe Farbe. Wer die Blütenblätter zerzupft und sie auf eine fertige Gemüsesuppe streut, erhält eine schmackhafte und gleichzeitig dekorative Speise.

Glockenblumen auf Kartoffeln, Löwenzahnblüten im Salat
Leuchtend blaue Campanulas auf einer gelben Kartoffelsuppe – wer kann da widerstehen! Diese Blüten sehen nicht nur toll aus, sondern sie schmecken zart und interessant. Die gelben Sterne des Löwenzahns machen sich prima in Feldsalat oder zu Kresse. Sie können etwas zerhackt werden, oder die Blütenblätter werden locker über die Speisen gestreut.

Veilchen – nicht bescheiden, sondern ungewöhnlich
Veilchenblüten schmecken im Verein mit zarten Brennnessel- und Löwenzahnblättern hervorragend, vor allem, wenn noch gehackte Walnüsse und eine Sauce Vinaigrette dazukommen. Ein Geflügelcocktail mit marinierten Veilchenblüten ist ein Genuss für Feinschmecker, auf einer Frühlingstorte strahlen die kleinen Blüten als aparte Deko. Eine pikant gewürzte Avocado mit Veilchen- und Gänseblümchenblüten ist fürs Auge und für den Gaumen ein Erlebnis.

Rosen – königlich und exklusiv
Ob in der Champagnerkaltschale oder in der Buttermilchmousse, ob in Kombination mit Frischkäse oder als Zugabe zu Bratäpfeln, Rosenblüten zaubern ein luxuriöses Ambiente auf Tisch und Teller. Es gibt vielerlei Rezepte für Rosenpunsch und für zarte Rosenblütenmousse, für Rosenbutter und für Rosenlikör. Für eine Rosenbowle beispielsweise benötigt man 20 Rosenblütenblätter, 2 Liter milden erwärmten Rotwein und 2 cl Rosenlikör, außerdem eine halbe Vanillestange und etwas Stangenzimt, dazu den Saft von drei Orangen. Diese Zutaten werden gemischt und sollen zugedeckt 4-6 Stunden ziehen. Danach werden noch ein Liter Sekt und ein Liter Mineralwasser zugegeben.

Ein Liebestee aus Blüten

Salbeiblüten- und Blätter, Bohnenkraut, Minze und Honig sollen als Teegetränk die Liebe anregen. Süß schmeckt der Trank allemal. Salbei zaubert ein interessantes Aroma, Minze und Bohnenkraut erinnern an mediterrane Regionen.

Im Zweifelsfall lieber Vorsicht walten lassen

Wichtig ist es, nur wirklich essbare Pflanzen zu sammeln. Giftige Blüten wie Maiglöckchen und Krokus, Eisenhut und Herbstzeitlose sind leicht zu erkennen. Akelei, Christrose, Fingerhut und Goldregen, Oleander und Rainfarn, Pfaffenhütchen und Scharfer Hahnenfuß bitte meiden, genauso Schierling, Seidelbast, Steinklee und Tollkirsche. Es gilt als oberstes Gebot: Wer sich nicht ganz sicher ist, um welche Blume oder Pflanze es sich handelt und ob sie wirklich essbar ist, sollte lieber auf sie verzichten.

Bildquelle: aboutpixel.de / letztes Aufbäumen… © Helga B.

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