Affenstark durch den Gutschein-Dschungel

Clooney und Cruise: Zwei Männer in Hollywood

Sie sind erfolgreich, sehen gut aus und sind beide in den fünfzigern – und das sind auch schon die einzigen Dinge, die die Hollywood-Stars George Clooney und Tom Cruise gemeinsam haben. Clooney ist der smarte Gentleman-Typ, der mit zunehmendem Alter immer mehr Erfolge vor und hinter der Kamera verbuchen kann. Er ist freundlich, sympathisch und politisch engagiert. Bei Tom Cruise läuft es nicht so besonders.

Die Öffentlichkeit ist zunehmend von dem Scientology-Anhänger genervt und seine Frau reichte gerade die Scheidung ein. Es lohnt sich also, die beiden Männer einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Tom Cruise: Vom gefeierten Star zum unbeliebten Scientologen

Tom Cruise

Spricht man heute von Tom Cruise, hat es nur noch selten etwas mit seinen Filmen zu tun: Als erstes fällt einem die Sekte Scientology ein, der Cruise seit den 1980er Jahren angehört und für die er auch Freunde und Kollegen gewinnen will, dicht gefolgt von peinlichen Fernsehauftritten, in denen er 2005 auf einem Sofa hüpfend seine Liebe zu Noch-Ehefrau Katie Holmes verkündet.

Statt einem Oscar erhielt Cruise eine Goldene Himbeere für seinen Auftritt in „Interview mit einem Vampir“. Sein ewiges Dauergrinsen wollen nur noch die wenigsten sehen.

Dabei lief es für ihn die ersten Jahre richtig gut: Mit dem Blockbuster „Top Gun“ ging es für Tom Cruise als verwegenem Kampfflieger auch auf der Karriereleiter steil nach oben. Es folgten erfolgreiche Filme wie „Rain Man“, „Geboren am 4. Juli“ und die mittlerweile vier Teile der Mission-Impossible-Reihe für die Cruise Honorare von mehreren Millionen Dollar kassierte.

Obwohl er in den 30 Jahren seiner Karriere in fast 40 Kinofilmen mitgespielt hat, blieb ihm der Oscar als höchste Auszeichnung im Filmgeschäft bisher verwehrt.

Aktuell ist Cruise in der Komödie „Rock of Ages“ im Kino zu sehen, eine Fortsetzung von „Top Gun“ soll sich in der Planung befinden. Einen privaten Tiefpunkt macht der frisch gebackene 50-Jährige gerade durch: Nach 6 Jahren Ehe hat Katie Holmes die Scheidung eingereicht und beantragt das alleinige Sorgerecht für die gemeinsame Tochter Suri.

George Clooney: der späte Star

George Clooney

Ganz anders läuft es für George Clooney: Nachdem er fünf lange Jahre in der US-Erfolgsserie „Emergency Room“ den einfühlsamen Kinderarzt Doug Ross gespielt hatte, klopfte Mitte der neunziger Jahre endlich Kult-Regisseur Quentin Tarantino an seine Tür.

Mit 35 Jahren gelang Clooney mit „From Dusk till Dawn“ der Durchbruch in Hollywood mit einem Genre-Mix aus Road-Movie und Horror-Film. Seine Rolle als brutaler Killer stand in krassem Gegensatz zu seinem bisherigen Image als Kinderarzt und erlangte schnell Kultstatus.

Danach folgten für Clooney Rollen als charismatischer Meister-Dieb Danny Ocean in Steven Soderberghs Gauner-Reihe, der nach „Oceans eleven“ im Jahr 2001 noch zwei weitere Teile folgten. Clooney ist aber auch bekannt für seine schrägen Filme wie „O Brother, where Art Thou?“, „Männer, die auf Ziegen starren“ oder „Burn after reading“, die vielleicht keine großen Gewinne einfahren, aber immer sehenswert sind.

In den letzten Jahren hat George Clooney immer mehr in Polit-Thrillern wie „Syriana“, für den er mit einem Oscar ausgezeichnet wurde, „Michael Clayton“ oder „The Ides of March“ mitgespielt.

Clooney ist überzeugter Kriegsgegner, reist seit Jahren in die Krisenregion Dafur und setzt sich dort für die Menschenrechte ein. 2008 wurde er zum UN-Botschafter des Friedens ernannt. Der 51-Jährige ist vor allem eins: authentisch. Und dazu noch ein grundsympathischer Star, der sich selbst nicht so wichtig nimmt – und das macht ihn so beliebt.

Bildquelle: Wikipedia – http://de.wikipedia.org/wiki/Tom_Cruise
Bildquelle: Wikipedia – hhttp://de.wikipedia.org/wiki/George_Clooney

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