Affenstark durch den Gutschein-Dschungel

Mallorcas kleine Schwestern haben auch ihre Reize

Palme
Mallorca ist und bleibt die Lieblingsinsel deutscher Urlauber. Im vergangenen Jahr reisten rund 4,2 Millionen Deutsche auf die größte Insel der Balearen. Dabei haben die kleinen Schwestern Mallorcas – Menorca, Ibiza und Formentera – auch ihren ganz besonderen Reiz. Ein kleiner Ausflug auf die Nachbarinseln Mallorcas.

Menorca: Besonders beliebt bei Familien

Kristallklares Wasser, wunderschöne Badebuchten und jede Menge ursprünglicher Natur: Menorca ist die ideale Insel für Naturliebhaber und Familien. Vor allem der Süden der Insel mit seinen langen Sandstränden und den hübschen Dörfern ist bei Urlaubern beliebt. Der rauhe Norden der Insel ist von schroffen Steilküsten geprägt und ist wegen des häufig sehr starken Nordwindes vor allem bei Wassersportlern angesagt. Von der Unesco wurde Menorca in den 1990er Jahren zum Biosphärenreservat erklärt. Deshalb können abgelegene Badebuchten und ursprüngliche Natur hier glücklicherweise nicht dem Massentourismus zum Opfer fallen, wie auf Mallorca schon so oft geschehen.

Gerade diese Ursprünglichkeit und vor allem die Ruhe im Vergleich zur großen Schwester Mallorca, wird von Urlaubern sehr geschätzt. Neben den zahlreichen Stränden gibt es auf Menorca malerische Fischerorte, kleine Häfen und alte Kirchen, die sich auf einer kleinen Rundreise über die Insel besichtigen lassen.

Ibiza: Nicht nur für Partygänger

Ibiza hat ihren Ruf weg: Sie ist die Partyinsel im Mittelmeer mit dröhnenden Techno-Beats in unzähligen Großraumdiskotheken, völlig überteuerten Drinks und einem Altersdurchschnitt von etwa 25 Jahren. In der Nähe von San Rafel gibt es sogar die größte Diskothek der Welt: Im Privilege können rund 14.000 Menschen feiern. In der Hauptsaison geht es in den Urlaubshochburgen heiß her, aber gerade im Frühling und im Herbst genießen viele Urlauber die Ruhe und die wunderschöne Natur Ibizas.

Nicht umsonst erklärte die Unesco im Jahr 1999 die Insel aufgrund ihrer historischen Baudenkmäler und der Vielfalt der Flora und Fauna zum Weltkulturerbe. Die Tropfsteinhöhlen, schroffe Steilküsten, lange Sandstrände und malerische Buchten sind unbedingt einen Besuch Wert. Und auch wer in der Hauptsaison ein ruhigeres Plätzchen weitab des jungen Partyvolkes sucht, wird garantiert fündig. Die flach ins Meer abfallenden Strände und die Kinderfreundlichkeit sind vor allem bei Familien sehr beliebt.

Formentera: Die ruhige Insel zum Ausspannen und Wandern

Formentera ist mit einer Länge von nur 19 Kilometern die kleinste der Baleareninseln. Die Insel verfügt über keinen eigenen Flughafen und ist deshalb nur mit der Fähre von Ibiza zu erreichen. Formentera ist außerdem die wärmste und trockenste Insel der Balearen. Durch ihre überschaubare Größe und die kurzen Entfernungen, eignet sich Formentera besonders gut für Fahrrad- und Motorradtouren sowie Wanderungen. Mit dem türkisfarbenen und sehr sauberen Wasser hat Formentera außerdem die schönsten Strände im Mittelmeer.

In den 1970er Jahren galt die Insel vor allem bei Hippies als Geheimtipp, aber ab 1980 machte der Tourismus auch vor Formentera nicht halt. Dennoch sind viele der Hotels und Appartmentanlagen im Vergleich zu den Bettenburgen auf Mallorca mit maximal drei Etagen gebaut und familiär geführt. Neben der wunderschönen Natur und den tollen Stränden gehören vor allem die zwei Leuchttürme, die Tropfsteinhöhle und der Hippiemarkt in El Pilar zu den Höhepunkten der Insel.

Bildquelle: aboutpixel.de / Palme.. © Werner Linnemann

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