Affenstark durch den Gutschein-Dschungel

Tipps für den ersten USA Urlaub

Diese Tipps sollen jedem helfen, der das erste mal einen USA Urlaub (und Roadtrip) plant. USA-Kenner werden sicherlich die meisten unserer Tipps gelassen überlesen können.

Gerade für Anfänger sind diese Tipps aber extrem wichtig, da man in den USA viel falsch machen kann. Deshalb möchten wir diese Tipps auch mit sehr guten Spartipps verbinden. Zuerst findest du also immer die allgemeinen Tipps, danach die jeweiligen Spartipps.

Hotelbuchungen

Wir empfehlen die Buchung von Zuhause aus. Das hat eine Menge Vorteile. Man zahlt in Euro, kann seine Kreditkarte nutzen, per Überweisung zahlen oder auch per Lastschrift. IN den USA selbst benötigt man im Hotel immer eine Kreditkarte, zahlt oft Touristengebühren, Steuern obendrauf und kommt auch schneller mit den Wechselkursen durcheinander.

Wer über einen deutschen Reiseabieter bucht (z.B. Neckermann), der bekommt auch immer den Endpreis des Hotels angezeigt. Bucht man über englische Vermittler, wie zum Beispiel eBookers, sind die Hotelpreise oft auf den ersten Blick günstiger, allerdings kommen noch Steuern, Resortgebühren (gerade in Las Vegas) oder andere Kosten dazu.

Bei Roadtrips möchte man sich oft nicht tageweise festlegen. Deshalb sollte man sich feste Ziele festsetzen (z.B. „An diesen Tagen sind wir in Las Vegas“ oder „hier reisen wir an“) und für diese Tage die Hotels vorab buchen. Apps wie „Hotel Tonight“ verkauft dann täglich ab Mittags Restzimmer, die man dann bequem übers Handy für den jeweiligen Abend, aber auch für mehrere Nächte, buchen kann.

Zusammengefasst:

Wer über Vermittler buchen möchte, der sollte bei eBookers reinschauen. Hier gibt es ziemlich oft 10 – 20% Gutscheine, mit denen man kräftig sparen kann. Vorher eine kostenlose Kreditkarte in Deutschland besorgen, z.B. über die DKB oder die Barclaysbank. Man benötigt Sie im Hotel dann immer für eine Kaution (z.B. für die Minibar).

Mietwagenbuchungen

Auch den Mietwagen sollte man unbedingt von Zuhause buchen. So zahlt man in Euro, kann sich die Wagenklasse und den Abholort aussuchen. Es gibt viele Mietwagenvermittler oder auch Reiseanbieter, die direkte Verträge mit den großen Anbietern der USA haben (Alamo, Herz, usw). ADAC Mitglieder sollten unbedingt über den ADAC buchen, da man hier die besten Versicherungskonditionen und einen sehr günstigen Preis erhält. Apropos Versicherungen: Buchen Sie von Zuhause aus mit allen möglichen Versicherungen und lassen Sie sich in den USA nichts mehr bei der Abholung aufschwatzen. So können Sie auch ruhig Dellen und Beulen in den Wagen machen, es interessiert nicht.

Bei der Abholung und Abgabe des Wagens werden die Autos eh nur grob angeschaut, detaillierte Übergaben wie in Deutschland gibt’s nicht. Man wundert sich bei der ersten Abholung und Abgabe darüber.

Thema Navigation: Nehmen Sie sich möglichst eine Navigation von Zuhause mit, am besten mit aktuellen USA Karten. Mietwagenvermieter nehmen in den USA für Navis gerne mal 10 bis 15$ pro Tag und man hat nicht mal deutsche Sprachausgabe dabei.

Zusammengefasst:

Gutscheine nutzen, Preise vorab vergleichen, den Mietwagen aus Deutschland buchen. ADAC-Mitglieder buchen direkt über die Seite des ADAC! Vor Ort nichts aufquatschen lassen.

Verhalten in Restaurants

Die USA ist vielleicht kulinarisch nicht das tolle Land der Welt, hat aber Essen aus allen Kulturen dieser Welt zu bieten. An dieser Stelle ein paar Tipps für den Restaurantbesucht. Man lässt jeden Gast gerne einmal ein paar Minuten auf den Tisch warten, denn man wird „geseated“, was bedeutet, dass einem der Tisch zugewiesen wird und man persönlich dort hingebracht wird. Meist stellt sich die Bedienung dann persönlich vor. Aufgrund der geringen Löhne in der Gastronomie (teilweise 2-3$ die Stunde) ist man dort auf das Trinkgeld der Kunden angewiesen. Dafür ist das Essen meist auch günstiger, als im Vergleich zu Deutschland. Die Preise werden auf den Karten immer ohne Steuern angegeben. Trinkgeld kann 18% bis 22% sein.

In San Francisco zahlt man zum Beispiel immer 18% – in Los Angeles hat man oft die Wahl zwischen 18 und 22%. Geben Sie unbedingt Trinkgeld, auch wenn der Service eventuell nicht so gut war, wie Sie es sich vorgestellt haben. Meist ist der Service aber besser als hierzulande, weil sich die Kellner besonders für viel Trinkgeld anstrengen.

Werden Sie als Tourist geoutet, steht der Tip (das Trinkgeld) meist gleich schon auf der Rechnung. Sie können problemlos das Trinkgeld per Kreditkarte bezahlen und dieses dann auf der Rechnung gesondert im „Tip“ Feld ausweisen.

Haben Sie Geburtstag? Erwähnen Sie dies im Restaurant, oft dürfen Sie nach Vorzeigen des Reisepasses oder des Ausweis kostenlos essen.

Verhalten bezüglich Alkohol

Kaufen Sie in einem Wallmart, Target oder Tesco Alkohol ein, wird dieser meist bereits in Tüten gepackt. Man sieht es dort nicht immer gern, wenn Alkohol offen außerhalb eines Lebensmittelladens transportiert wird. Beim Transport den Alkohol immer geschlossen in den Kofferraum verpacken, niemals in der Fahrerkabine (egal ob zu oder geschlossen) belassen.

Außerhalb von Privatwohnungen, Bars und Restaurants ist das Trinken in der USA in fast allen Staaten verboten (außer z.B. in Las Vegas). Lassen Sie sich also bloß nicht mit einer offenen Flasche Bier oder Wein auf der Straße erwischen, oft gibt es hier mehr Ärger als nur eine Verwarnung, auch bei Touristen versteht man dort keinen Spaß.

Beim Bestellen von Alkohol in einem Restaurant, aber auch beim Einkaufen in Liquor Stores oder ähnlichem werden Sie eigentlich immer einen Ausweis oder Reisepass vorzeigen müssen, egal wie alt Sie sind. Sollte der Verkäufer im Geschäft minderjährig sein, darf er Ihnen in der Regel nicht mal Alkohol verkaufen und muss dafür einen Kollegen rufen.

Mobilfunk in den USA

Benötigen Sie Internet, finden Sie in den USA eigentlich überall einen kostenlosen Hotspot. Ob bei McDonalds, Starbucks oder im Hotel, kostenloses Internet gibt es überall. Sollten Sie allerdings auch telefonieren und mobiles Internet außerhalb von Hotspots nutzen wollen, so sollten Sie sich aus Deutschland vorher eine Sim-Karte bestellen. Diese gibt es meist für 50 bis 100 Euro mit unterschiedlichen Leistungen. Googeln Sie einfach nach „Sim-Karte für den USA Urlaub“, dort finden Sie eine Menge Anbieter. Für uns hat sich so etwas immer gelohnt, da man z.B. Google Maps dann unterwegs nutzen kann, sofern man zu Fuß unterwegs ist.

Weitere Tipps werden folgen!

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