Archiv für den Monat: Juli 2014

Eier von glücklichen Hühnern – Augen auf beim Eierkauf

Jeden Tag ein Ei, am Sonntag auch mal zwei. Was sich nach einem gemütlichen Leben im Garten anhört, mit viel Bewegung und der Möglichkeit in aller Ruhe seinen artspezifischen Bedürfnissen nachzugehen, ist in der Realität leider nach wie vor nur selten der Fall. Zahlreiche Hühner werden nach wie vor auf engstem Raum gehalten und auch die Bezeichnung Biobetrieb schützt nicht immer vor einer ungeeigneten Haltung. Bei der Auswahl der Eier für den eigenen Gebrauch lohnt es sich aus Tierschutzsicht daher, einmal genau zu schauen, woher die Produkte denn kommen und wie die Tiere, von denen sie stammen, gehalten werden. Hinweise darauf gibt die auf den Eiern abgedruckte Nummer, der sogenannte Eierstempel. (mehr …)

Wir wollen hoppeln: artgerechte Gehege für Kaninchen

Eine Lauffläche von etwa 100 x 50 Zentimetern, Gitterstäbe. Ganz allein ohne Artgenossen. Freilauf Fehlanzeige. So sieht der Alltag zahlreicher Kaninchen aus. Angeschafft als Tier für die Kinder, als spontanes Weihnachts- oder Ostergeschenk. Ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse der agilen Tiere.

Dabei ist es eigentlich ganz einfach. Kaninchen leben in freier Natur in Kolonien und sind sehr gesellige Tiere. Entsprechend gehören zu einer tiergerechten Haltung stets mindestens zwei Tiere. Am sinnvollsten hat sich hier die Vergesellschaftung von einem kastrierten Rammler mit einer Kaninchendame erwiesen. Aber auch Zusammenschlüsse aus kastrierten Männchen funktionieren häufig gut. (mehr …)

Animal Hoarding: Falsch verstandene Tierliebe

Anfang 2013 wurde das Tierheim Bremen von einem Animal-Hoarding-Fall überrollt. Damals fand man 94 Katzen in einem Raum von 10 Quadratmetern auf. Vor einigen Wochen wurden wiederum 105 Katzen aus einer Wohnung in die Obhut der Bremer Tierschützer gegeben. Dies sind nur zwei Beispiele für Fälle von Animal Hoarding oder zu deutsch Tierhortung oder Tiersammelsucht. Erlangt man Kenntnis von solch extremen Fällen, fragt man sich häufig, was denn einen Menschen dazu treibt, unzählige Tiere auf viel zu wenig Platz und oft unter katastrophalen Zuständen zu halten. (mehr …)