An der Nordostküste Australiens erstreckt sich das größte Korallenriff der Erde, das Great Barrier Reef, im Deutschen auch als Großes Barriereriff bezeichnet. Es ist eines der sieben Weltwunder der Natur und wurde 1981 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Entdeckt wurde es 1770 vom bekannten britischen Seefahrer und Entdecker, James Cook.

Ein einzigartiges Ökosystem
359 Steinkorallenarten bilden dort die größte Struktur auf der Erde, die von Lebewesen geschaffen wurde und bieten eine Heimat für zahlreiche weitere Tiere. Weichkorallen und Seefedern, über 1000 Fischarten, Schwämme, Stachelhäuter (z. B. Seesterne) und Weichtiere leben dort ebenso wie etwa 215 verschiedene Vogelarten und sechs der sieben Meeresschildkrötenarten, von denen einige vom Aussterben bedroht sind. Aber auch die gefährdeten Seekühe (Dugongs) und verschiedene Walarten finden dort hervorragende Lebensbedingungen.
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