Der Winter, die Temperaturen sinken und unsere Samtpfoten werden magisch vom Ofen oder der Heizung angezogen. Lieben es, sich in ihrer Heizungsliege oder im liebevoll gerichteten Bettchen vor dem Kaminofen schnurrend einzurollen und ihr Leben zu genießen. Ein solch behütetes Leben steht nicht jeder Katze offen. Allein auf sich gestellt, bei jeder Witterung, ohne tierärztliche Versorgung leben in Deutschland Millionen von Streunerkatzen. Katzen, die eigentlich keiner so richtig will, die oft krank sind und natürlich nicht kastriert, was bedeutet, dass sich die Zahl der Ungewollten weiter erhöht, auch wenn immer wieder einmal Tiere überfahren werden oder aus anderen Gründen versterben.

Diesen Tieren sollte so gut wie möglich geholfen werden. Dazu gehört auch die Kastration, um weiteren ungewollten Nachwuchs zu verhindern. Gerade im Winter ist es aber auch wichtig, den Tieren Unterschlupfmöglichkeiten sowie Futter und Wasser bereitzustellen.

Der richtige Unterschlupf für Streunerkatzen
Perfekt ist es, wenn man in einem Schuppen oder Keller (Waschküche, Heizungskeller) eine Futterstelle samt Schlafgelegenheiten für wilde Katzen anlegen kann. Aber auch draußen lassen sich mit etwas Geschick und für kleines Geld Hütten für Streunerkatzen errichten. Das können z. B. Hundehütten sein, die mit einer Katzenklappe versehen und warm mit Styropor isoliert werden. In die Hütten kommt Heu oder Stroh, das regelmäßig ausgetauscht werden muss. Stoff ist eher weniger geeignet, da er durch die Feuchtigkeit klamm wird. Die Hütte wird am besten erhöht platziert, so dass sie nicht voll Wasser laufen kann und sollte zugfrei in einer ruhigen Ecke stehen. Neben Holzhütten eignen sich auch große Styproporkisten, in denen mehrere Katzen Platz finden oder andere Eigenbauten.

Wasser und Futter für Streunerkatzen im Winter
Außerdem benötigen die Tiere Zugang zu Futter und gerade bei Temperaturen im Minusbereich auch zu Wasser. Wenn es sich um Tiere […]